verbunden mit Natur, Bewusstsein und innerer Entwicklung
Spiritualität bedeutet für mich nicht, sich vom Leben zu entfernen. Im Gegenteil: Sie bedeutet, bewusster im Leben anzukommen.
Ich verstehe Spiritualität als Verbindung — mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur und mit dem, was über das rein Sichtbare hinausgeht. Sie zeigt sich für mich in Achtsamkeit, Mitgefühl, innerer Klarheit, Vertrauen und der Bereitschaft, das Leben tiefer zu verstehen.
Zu meiner spirituellen Haltung gehört auch die Offenheit und Bereitschaft, neben dem Christentum unterschiedliche spirituelle Traditionen, Weisheitswege und religiös-philosophische Strömungen näher kennenzulernen und zu erfahren — unter anderem Formen des Hinduismus, Buddhismus, Sikhismus und weiterer spiritueller Wege.
Den Sikhismus durfte ich im Rahmen meiner Kundalini-Yoga-Lehrerinnen-Ausbildung unter anderem durch yogische Numerologie sowie Mantren kennenlernen und erfahren. Dabei geht es mir nicht um dogmatische Festlegung, sondern um achtsames Erkunden, inneres Verstehen und den respektvollen Blick auf verschiedene Formen von Bewusstsein, Glauben, Sinnsuche und Lebenspraxis.
Besonders wichtig ist mir dabei die Balance: zwischen Bodenhaftung und innerer Weite, zwischen Wissen und Intuition, zwischen Struktur und freiem Geist, zwischen eigener Erfahrung und respektvoller Offenheit gegenüber anderen Wegen. Natur, Bewegung, Yoga, Reisen, Kreativität und stille Momente helfen mir selbst immer wieder, Kraft zu schöpfen, mich auszurichten und meine innere Balance zu finden.

